Martin Z. Schröder geht seiner Berufung mit größter Leidenschaft nach. Ein unermüdlicher Kämpfer in Sachen Qualität und letzte Bastion eines heutzutage rar gewordenen Ehr- und Verantwortungsgefühls für einen gesamten Berufsstand. Diese Karten sind nicht nur Botschafter von Werten und Qualitätsanspruch, sie zeigen auch, wie viel man mit schlauem Einsatz von Farbe und Papier bewegen kann.
Handelsblatt

Die halbe Berliner Kulturszene bezieht ihre Visitenkarten, Einladungen und Briefpapiere von ihm. Nicht nur in der Hauptstadt hat es sich längst herumgesprochen, dass er in seiner traditionellen Handwerksdruckerei die schönsten Drucksachen im klassischen Bleisatz herstellt.
Weltkunst

 

Wie jeder gute Handwerker, so hat auch Schröder Moral.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Schlechten Geschmack und kruden Stil läßt er seinen Kunden nicht durchgehen.
Süddeutsche Zeitung Magazin

»Bleisatz ist im Grunde ein ausgestorbenes Handwerk«, sagt Schröder. Aber so wie er es betreibt, mit seiner blauen Schürze und seinem schmalen Oberlippenbart, macht es einen äußerst lebendigen Eindruck. Beim Bleisatz werden die Textzeilen noch Buchstabe für Buchstabe per Hand in einen Druckstock gespannt, mit Metallstegen in Position gerückt und fixiert. Schröder druckt also wie zu Gutenbergs Zeiten. In seiner Werkstatt sieht es so unaufgeräumt aus, wie es nur an Orten aussehen kann, wo richtig gearbeitet wird.
Weltkunst

Wenn man die Entwurfsvielfalt sieht, mag man kaum glauben, daß hier niemand mit der Gold-Edition von Linotype zugange war.
Invers

Die Erinnerung an das anspruchsvolle Handwerk der Buchdrucker wird heute nur noch in Museen und gelegentlich an Kunsthochschulen gepflegt. Und leibhaftig in der Druckerey Martin Z. Schröder zu Berlin.
Brand Eins

 

In Sachen Gestaltung ist Schröder die Verkörperung des seriösen, heutzutage fast ausgestorbenen Handwerkers: Er fühlt sich als Fachmann zur Beratung verpflichtet und lehnt es ab, Pfusch jeglicher Art zu drucken. Man bekommt bei ihm also höchste Qualität oder gar nichts. Seine Kundschaft schätzt daran vor allem das Besondere, Individuelle und »Nichtindustrielle«.
Typojournal

Wer in seine Werkstatt kommt, hört es schnaufen und pusten. Wie eine Dampflokomotive klingt es, wenn der Original Heidelberger Tiegel arbeitet, eine Druckerpresse, die bereits 1913 entwickelt wurde.
Spiegel Online

Feinste Drucksachen aus Meisterhand. Schwarzes Blut. Akzidenzen. Schweizerdegen. So faszinierend klingt die Welt von Martin Z. Schröder und hält beim Besuch in der Berliner Druckerei, was sie verspricht. Hier stapeln sich Druckproben, Farbdosen und Bücher, die Holzschränke bergen in Schubladen die Bleilettern. Über allem liegt der Duft von Öl und Farbe, in der Mitte des Raumes thronen die alten Maschinen, der 100-jährige Pedaltiegel (auch Nussknacker genannt) und der etwas jüngere Heidelberger Tiegel, an denen Schröder in bester Gutenberg-Manier Kleindrucksachen wie Visitenkarten, Exlibris und Briefpapier fertigt, die er nicht nur setzt, sondern auch entwirft.
Cicero

Der Drucker bietet mehr als hundert Papiersorten an. Seine Kunden, unter denen sich viele Designer und Leute aus der Werbebranche tummeln, aber auch Rechtsanwälte und Herzchirurgen, berät er intensiv. Guter Stil ist ihm wichtig, nicht jede gestalterische Geschmacksverirrung lässt er ihnen durchgehen.
Spiegel Online