Kalligraphie

Monogramme sind Zeichen aus miteinander verbundenen Buchstaben, meist aus den Initialen eines Namens. Das Wort „Monogramm“ ist entstanden aus dem griechischen Monos (Einzahl) und Gramma (Buchstabe). Das hierzulande berühmteste Monogramm setzt sich aus den Buchstaben X (Chi) und P (Rho) zusammen, den ersten beiden Buchstaben des griechischen Wortes Christos. Das im A stehende D von Albrecht Dürer ist ein berühmtes Beispiel für das Monogramm eines Künstlers.

Monogramme können für Drucksachen eingesetzt werden, als Marken oder für Exlibris. Wir bieten vorzugsweise Monogramme in Englischer Schreibschrift an. Auf Anfrage liefern wir auch Monogramme in anderen Ausführungen.

Der Kalligraph

Individuelle Monogramme zeichnet für uns der Kalligraph Frank Ortmann:
vorzugsweise in der Englischen Schreibschrift, die er an die Bleisatzschrift „Excelsior“ anpaßt, so daß Drucksachen mit Monogramm und Handsatzschrift harmonisieren.

Frank Ortmann erklärt seine Arbeit

Das Klischee

Von der Reinzeichnung des Monogramms wird für den Buchdruck ein sogenanntes Klischee angefertigt, ein Druckstock. Früher gab es verschiedene Metallätzungen, die zu verarbeiten für den Drucker recht aufwendig war. Heute werden oft Nylon-Klischees verwendet, in der Druckerey allerdings nicht. Martin Z. Schröder druckt lieber von Metall, entweder Magnesium-Ätzungen oder, wenn es sehr fein wird und konturenschärfster Ausdruck erforderlich wird, von Messing-Gravuren.

Der Druck

Wie vom Bleisatz kann auch vom Klischee gedruckt werden. Feine Linien stehen am besten auf einem weichen und glatten Naturpapier. Monogramme eignen sich für Korrespondenzausstattungen, aber auch für Exlibris.