Einladungen

Zur Hochzeit, zum Geburtstag, zur Taufe oder für einen abendlichen Salon als Jour fixe lassen sich Einladungen als festliche oder zurückhaltend feine Drucksachen entwerfen. Fertige Modelle gibt es in der Druckerey nicht. Und natürlich können hier keine Originale für die Kunden gezeigt werden. In der Werkstatt liegt ein Album aus mit einer Auswahl von Hochzeitseinladungen in ganz unterschiedlichen Stilen. Vielleicht vereinbaren Sie einen Termin?

Einige Beispiele

Außen zweifarbig mit zwei Wappen bedruckt.

Das hier verwendete schottische Naturpapier hat ein Gewicht von 120g/m2 und ist sehr glatt, so daß geringes Volumen und die nötige Steife zugleich auf je eigene Weise wirken können.

Durch sein geringes Volumen hat das Papier eine geringe Opazität (Lichtundurchlässigkeit). Die Wappen scheinen nach innen durch, und die innen wie in einen Altar eingedruckten Rahmen auf den Klappen scheinen nach außen durch.

Gebrochene Schriften, vor allem die gotischen wegen ihres ornamentalen Charakters, werden wieder modern. Man begegnet ihnen in der Mode und Musik.

Diese Einladung ist indes aus der klassizistischen Unger-Fraktur gesetzt. Johann Friedrich Unger, ein Berliner Verleger und Schriftkünstler, wandte sie 1794 erstmals an. In seinem Buch „Das wohltemperierte Alphabet“ nennt Axel Bertram sie „die richtige Schrift für die Berliner Frühromantiker“.

Zur Fraktur sind, wie es früher üblich war, die lateinischen und französischen Fremdwörter aus Antiqua gesetzt. Im Stil passend hier aus der Walbaum zur Unger-Fraktur.

Unser Kalligraph schreibt den Namen Ihres Gastes mit der Spitzfeder. Die Anglaise paßt ausgezeichnet zu den zarten klassizistischen Drucktypen.

Gänseblümchen

Freilich drucken wir Einladungen auch weniger aufwendig, klassisch schwarz auf einen weißen Feinkarton oder auch farbig auf Echt Bütten.

Dieses Motto für die Feier eines 60sten Geburtstages wurde aus der kursiven Walbaum gesetzt. Die Darstellung hier ist stark vergrößert.