Der Drucker

Martin Z. Schröder ist Drucker aus Begeisterung. Die Schwarze Kunst hatte es ihm schon sehr früh angetan. Mit seiner kleinen Druckerey in Berlin-Pankow gehört er zu den wenigen Druckern in Deutschland, die noch Akzidenzen von Hand im Buchdruckverfahren anfertigen.

 

P R E S S E

In Sachen Gestaltung ist Schröder die Verkörperung des seriösen, heutzutage fast ausgestorbenen Handwerkers: Er fühlt sich als Fachmann zur Beratung verpflichtet und lehnt es ab, Pfusch jeglicher Art zu drucken. Man bekommt bei ihm also höchste Qualität oder gar nichts. Seine Kundschaft schätzt daran vor allem das Besondere, Individuelle und »Nichtindustrielle«. Typojournal 4, 2013

Die Erinnerung an das anspruchsvolle Handwerk der Buchdrucker wird heute nur noch in Museen und gelegentlich an Kunsthochschulen gepflegt. Und leibhaftig in der Druckerey Martin Z. Schröder zu Berlin. Brand Eins 1/2009

Wenn man die Entwurfsvielfalt sieht, mag man kaum glauben, daß hier niemand mit der Gold-Edition von Linotype zugange war. Invers, 2006

Schlechten Geschmack und kruden Stil läßt er seinen Kunden nicht durchgehen. Süddeutsche Zeitung Magazin, 21.1.2005

Wie jeder gute Handwerker, so hat auch Schröder Moral. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 7.11.2004